Jakob Bulle

Band 1
Ausgabe 1
08.05.1945


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Geschichte der KPD in Hameln

Carl Hölscher
Otto TölleAlbert SohrKommunisten im Zuchthaus Hameln

Der RFB

Geschichte der DKP Gruppe Hameln

Aktuelles
Neue Hamelner Volksstimme

Jakob Bulle aus Weimar/Kassel, geb. am 9.8.1910 in Dörnberg/Wolfhagen, Arbeiter, aus politischen Gründen (KPD, RFB[1], Antifaschistische Aktion[2]) im KZ Breitenau vom 16.6.1933 bis 13.9.1933 inhaftiert; Verurteilung durch OLG Kassel (23.1.1935) wegen “Vorbereitung zum Hochverrat” zu eineinhalb Jahren Gefängnis; Strafanstalten Hameln und Goslar; Strafbataillon  500 (1.12.1942-5.4.1943).

 

[1]           RFB Abkz. für: “Roter Frontkämpferbund”, der am 31. Mai 1924 in Halle auf Beschluss des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Deutschlands als Wehrverband gegründet wurde. In ihm waren vor allem ehemalige Soldaten des Weltkriegs zusammengefasst. Der RFB hatte etwa 150 000 Mitglieder. Er wurde im Jahre 1929 verboten.

[2]           Die “Antifaschistische Aktion” war ein im Mai 1932 von der KPD unternommener Versuch, die Basis gegen den Faschismus, den “Kampf gegen den Faschismus” (z.B. durch Einheitsausschüsse, Mieterausschüsse, Erwerbslosenausschüsse, Bauernkomitees u.a.) zu  verbreitern. Tatsächlich jedoch konnte diese Verbreiterung nicht gelingen.

 


DKP_Hameln@gmx.net
09.05.2005
"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt darauf an sie zu verändern." Karl Marx